Nicht dich besang der Sänger, der die Sterne zählte,
nicht dir, du Stiller, weihte man die Leier —
und doch: du trägst die halbe Welt der Bilder,
Kachel um Kachel, in den Morgen.
O Hierarchie! O Baum aus Ad Units,
zu dessen Wurzel niemand mehr hinabsteigt,
seit jener, der dich pflanzte, das Haus verließ.
Wir wandeln deine Zweige wie ein Erbe,
das keiner ausschlug und das keiner las.
Sechs Prioritäten hast du, wie der Himmel Sphären:
Sponsorship thront, und Standard dient,
Network murmelt, Bulk und Price Priority
verhandeln leise in den Kellern,
und ganz zuletzt, geduldig wie ein Mönch,
das House — das immer da ist, wenn sonst nichts mehr kommt.
Du sprichst in Key-Values, in Zungen,
die nur der Eingeweihte flüstert:
pos=top, env=stage, cat=rezept —
und du erhörst ihn. Oder schweigst.
Und niemand weiß, warum.
Dein Forecast ist ein Orakel:
zwölf Millionen vierhunderteinundachtzigtausend
verfügbare Impressionen, sagst du,
mit dem Ernst eines Propheten.
Wir glauben. Wir buchen.
Und am Monatsende zeigt ein anderer Report
eine andere Zahl,
und wir nennen es Diskrepanz
und nennen es Leben.
Du prüfst, was wir dir bringen, mit den Zähnen
des Sanitizers: was zu fremd erscheint,
verschwindet lautlos aus dem Creative,
ein <ins>, das nie geboren wurde.
Und in der Vorschau steht, wie stets:
Vorschau nicht verfügbar.
Um zwei Uhr nachts, wenn alle Ad Ops schlafen,
sitzt einer noch im Delivery-Report,
klickt sich durch Line Items wie durch Rosenkränze,
und findet endlich, tief im dritten Reiter,
das Häkchen, das gefehlt hat.
Das ist dein Gottesdienst. Das ist dein Amen.
Und wenn der letzte Third-Party-Cookie fällt,
wenn Sandbox kommt und PPID und was danach,
dann wirst du bleiben — umgebaut, umbenannt,
mit neuen Reitern und derselben Prognose.
Denn du bist nicht ein Werkzeug, Ad Manager.
Du bist die Bedingung, unter der wir arbeiten.
Und irgendwo, ganz leise, lädt ein Slot.